About

Open Decision ist ein Expertensystem, mit dem "Non-Coder" repetitive Abläufe selbst digitalisieren können.

Mit einem grafischen Builder können Softwarelösungen entworfen werden. Auf Knopfdruck wird aus der grafischen Darstellung ein eigenes Programm, das an der gewünschten Stelle - im Web oder im Intranet - eingebunden werden kann.

Open Decision wird quelloffen entwickelt und jedem zur freien Verfügung gestellt.

So funktioniert es

Mit Open Decision lassen sich Softwarelösungen anhand eines Entscheidungsbaumes erstellen. Die Expertin erstellt einen solchen Entscheidungsbaum, der festlegt, wie sich ihr Programm verhalten soll. Mögliche Aktionen umfassen: Dem Nutzer eine Frage stellen, Rechnungen und logische Operationen durchführen, E-Mails absenden, Formulare erstellen und einen "Ergebnistext" präsentieren.

Dieses simple Schema eignet sich für zahlreiche Ideen. Insbesondere repetivive Prozesse, Abfragen und Dialoge lassen sich in einem Entscheidungsbaum ausdrücken.

Die Expertin wird von einer intuitiven Oberfläche durch die Erstellung geführt. Durch eine grafische Darstellung des Entscheidungsbaumes behält sie stets den Überblick. Sämtliche Aktionen sind anschaulich aufbereitet, sodass der Inhalt im Fokus steht.

Das fertige Programm wird automatisch erstellt und ist vollkommen unabhängig einsetzbar. Es kann lokal und offline auf jedem Computer oder online auf jeder Webseite eingebunden werden.

Vision und FAQ

Die Idee zu Open Decision entsprang der Arbeit bei einer gemeinnützigen Rechtsberatungsstelle, die stetig an ihrer Kapazitätsgrenze arbeitet. Kostenintensive Softwarentwicklungen kamen aufgrund des knappen Budgets nicht in Frage. Dabei hätte schon eine einfache Dialog-Anwendung auf der Webseite vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern Abhilfe geschafft, sie zur richtigen Stelle weitergeleitet, nötige Informationen erfasst und so den Prozess erheblich beschleunigt. Für die Konzeption einer solchen Anwendung hätte es auch keinerlei Programmierkenntnisse bedurft. Lediglich die Umsetzung erfordert technische Fähigkeiten. Genau hier setzt heute Open Decision an. Indem Open Decision die konzipierte Softwarelösung automatisch in ein Programm umwandelt, können auch und insbesondere gemeinnützige Organisationen von den Vorteilen der digitalen Welt profitieren.

Wir sind mittlerweile zu einem vielfältigen und interdisziplinären Team gewachsen. Gemeinsam wollen wir den Open Source Gedanken auch außerhalb der Programmierer-Community verbreiten. Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind dabei immer sehr willkommen. Wendet euch einfach an contact@open-decision.org .

Aus unserer Sicht ist quelloffene Software schlicht bessere Software. Da jede und jeder mit technischen Kenntnissen in der Lage ist, den der Software zugrunde liegenden Quellcode einzusehen, kann die Funktionsweise nachvollzogen, Sicherheitsmängel schneller entdeckt und die Handhabung der Daten überprüft werden. Zudem ist Open Source Software demokratischer und nachhaltiger, da die Software von jeder Person verwendet, beliebig modifiziert und für verschiedene Einsatzzwecke weiterentwickelt werden kann. Unser Software ist auf Datenportabilität und Privacy by Design ausgelegt. Als gemeinnütziger Verein haben wir kein Interesse daran, die Nutzerinnen und Nutzer durch technische Restriktionen an unsere Plattform zu binden oder Daten zu verkaufen. Wir versuchen, Open Access und Kollaboration zu fördern, um die Zivilgesellschaft zu stärken. Wir glauben, dass gerade in sensiblen Bereichen wie der Rechtsberatung die Verfügbarkeit freier und transparenter Digitalisierungssoftware essentiell ist, damit der Zugang zum Recht für jeden Mensch unabhängig von der wirtschaftlichen Stellung oder dem Bildungsstand möglich ist und nicht nur finanzstarke Akteure von der Digitalisierung profitieren.

Diese Frage klingt vielleicht etwas hoch gegriffen - doch tatsächlich wird sie uns häufig gestellt. Die Antwort lautet - natürlich - nein.
Unsere Software ermöglicht die Automatisierung einfach gelagerter, häufig auftretender Abläufe. In absehbarer Zeit wird eine individuelle Einschätzung nicht durch einen automatisierten Dialog ersetzt werden können.
Zudem ist ein System nur so gut, wie die Menschen, die ihr Wissen dort einarbeiten. Auch wenn die Entwicklungen im maschinellen Lernen und der Erkennung natürlicher Sprache rasant voranschreiten, ist eine Technik, die einen Menschen ersetzen kann, nicht in Sicht.
Durch Automatisierung mit Open Decision können müßige und repetitive Aufgaben automatisiert werden. Eine solche Technik wird deshalb nur eines tun: Die Arbeit für den Menschen erleichtern.

Wir forschen stetig daran, wie Prozesse durch simple Anwendungen automatisiert werden können. Die Idee ist dabei immer dieselbe: Wie lassen sich Prozesse abstrahieren? Was sind die grundlegenden "Gerüste" unseres Denkens? Der Entscheidungsbaum ist ein solches "Gerüst" - ein abstraktes Konzept, mit dem sich zahlreiche Anwendungsfälle digitalisieren lassen.
So kann Open Decision bereits Wissen in einem übersichtlichen Format abspeichern: Der spätere Nutzer beantwortet zunächst ein paar Fragen, wodurch der individuell zu ihm passende Ratschlag ermittelt werden kann.
Außerdem können mit Open Decision Dialoge automatisiert werden. Anstelle eines sperrigen Formulars kann der Erstkontakt mit Kunden, Bürgern, Patienten oder Mandanten in einem interaktiven Dialog durchgeführt werden.
Diese Forschung steht noch am Anfang. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir die dezentrale Digitalisierung mit weiteren Tools unterstützen können.

Get Started

Software

Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Eine publikumsfähige Version wird diesen Sommer erscheinen.

Der Quellcode ist auf GitHub einsehbar.
Ein Prototyp läuft auf builder.open-decision.org.

Bitte eine gültige E-Mail eingeben.


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Für die Mitarbeit sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.
Bei Interesse freuen wir uns über eine kurze E-Mail.

contact@open-decision.org